Xi Jinping und Donald Trump einigen sich auf eine Senkung der Zölle um 30 Milliarden Dollar
Das Treffen von Xi Jinping und Donald Trump in Washington ging mit Ankündigungen zum Handel und zum bilateralen Dialog einher. Die beiden Staatschefs betonten auch ihre „Freundschaft“ und die Fortschritte in ihren Beziehungen, ohne dass die veröffentlichten Informationen den Schluss auf eine dauerhafte Annäherung zulassen.
Ankündigungen zu Handel und künstlicher Intelligenz
Der chinesische Präsident wurde in der Woche vor der Veröffentlichung der Meldung von seinem amerikanischen Amtskollegen in Washington empfangen. Nach ihrem Treffen begrüßten die beiden Staatschefs den Stand ihrer Beziehungen.
Am Montag, dem 28. September, wurde bekannt gegeben, dass sie sich auf eine Senkung der Zölle um 30 Milliarden Dollar geeinigt hatten. Außerdem soll ein Handelsrat eingerichtet werden, der regelmäßig zusammentritt.
Die beiden Länder planen darüber hinaus, einen Dialograhmen zur Kontrolle künstlicher Intelligenz zu schaffen. Die Einzelheiten dieses Mechanismus werden nicht näher erläutert.
Anzeichen für einen Dialog, ohne detaillierte Bilanz
Die Ankündigungen betreffen handelspolitische Maßnahmen und die Schaffung von Beratungsgremien. Sie zeugen von einem Dialog zwischen Washington und Peking, doch die verfügbaren Informationen enthalten weder Einzelheiten zur Umsetzung der Maßnahmen noch zu ihren Auswirkungen.
Die Staatschefs sprachen von Fortschritten und betonten ihre Freundschaft. Diese Erklärungen reichen jedoch nicht aus, um festzustellen, dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Ländern beigelegt sind oder dass sich ihre Beziehungen auf dem Weg zu einer dauerhaften Annäherung befinden.
Quelle: euro|topics (www.eurotopics.net)
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