In Straßburg zieht Edelstahl mehr Käufer an, die sich wegen PFAS in ihrer Küche sorgen
In Straßburg stellten Händler in einem am 27. Februar 2025 veröffentlichten Artikel eine gestiegene Nachfrage nach Pfannen und Töpfen aus Edelstahl fest. Diese in mehreren Geschäften im Département Bas-Rhin gesammelten Aussagen spiegeln die Sorgen der Kunden angesichts von PFAS wider, messen jedoch nicht die Verkaufsentwicklung in der gesamten Stadt oder in der Region Grand Est.
In Straßburg: Aussagen von Verkäufern, keine Verkaufszahlen
Die in der Straßburger Innenstadt befragten Verkäufer berichteten, dass Kunden häufiger nach den Materialien fragten, die für Küchenutensilien verwendet werden. Einige gaben an, ein erneutes Interesse an Edelstahl zu beobachten, der insbesondere wegen seiner als lang eingeschätzten Lebensdauer und des Fehlens einer Antihaftbeschichtung gewählt werde. Der Artikel von 20 Minutes, der am 27. Februar 2025 um 12:45 Uhr veröffentlicht wurde, enthält jedoch weder Verkaufsstatistiken noch einen zahlenmäßigen Vergleich zwischen Geschäften.
Die Umstellung kann auch neue Gewohnheiten erfordern: Lebensmittel können auf Edelstahl stärker anhaften, wenn die Zubereitung nicht richtig beherrscht wird, und einige Verkäufer empfahlen, Fett zu verwenden. Der Anschaffungspreis ist ein weiterer zu berücksichtigender Faktor. Diese Angaben beschreiben Rückmeldungen von Händlern und sind keine vergleichende Studie zu den gesundheitlichen Vorteilen oder zur Lebensdauer der verschiedenen Materialien.
Das französische Gesetz hat antihaftbeschichtete Pfannen nicht verboten
Der rechtliche Kontext bedarf einer Klarstellung. Das französische PFAS-Gesetz wurde am 27. Februar 2025 verkündet und am folgenden Tag im Journal officiel veröffentlicht. Küchenutensilien wurden nicht in die Liste der verbotenen Produkte aufgenommen. Mit Stand vom 29. September 2026 betrifft das am 1. Januar 2026 in Kraft getretene Verbot insbesondere bestimmte Kosmetika, Kleidungsstücke, Schuhe und Skiwachse, die PFAS enthalten, nicht jedoch antihaftbeschichtete Pfannen oder Töpfe. (ecologie.gouv.fr)
Aus dieser Regelung allein lässt sich daher nicht schließen, dass ein noch gut erhaltenes Küchenutensil ersetzt werden müsste. Für Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen sollen, empfiehlt die DGCCRF, die vom Hersteller vorgesehenen Nutzungsbedingungen einzuhalten. Die Konformität hängt von festgelegten Einsatzbedingungen ab, insbesondere von der Temperatur und der Kontaktdauer. (economie.gouv.fr)
Was noch zu klären bleibt
Die im Februar 2025 veröffentlichten Aussagen aus Straßburg weisen auf eine Sorge der Verbraucher hin, sagen aber nicht aus, ob dieser Trend seitdem angehalten hat. Sie erlauben es auch nicht, Edelstahl, Gusseisen, Stahl oder Antihaftbeschichtungen nach ihrer Unbedenklichkeit unter sämtlichen Nutzungsbedingungen einzustufen. Für die Einwohner des Départements Bas-Rhin bleibt die Wahl daher ebenso praktisch wie persönlich: Preis, Pflege, Kochgewohnheiten und Herstellerhinweise sind zu berücksichtigen.
Quelle: 20Minutes – Actu Strasbourg
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