Cavalaire: Festrumpfschlauchboot prallt gegen Hafenmole – eine Person als akut lebensbedrohlicher Notfall ins Krankenhaus gebracht
Ein Festrumpfschlauchboot mit zwölf Personen an Bord prallte am Montag, dem 28. September 2026, gegen 20 Uhr gegen die Hafenmole von Cavalaire-sur-Mer im Département Var. Eine Person wurde als akut lebensbedrohlicher Notfall in das Krankenhaus Sainte-Musse in Toulon gebracht. Die Staatsanwaltschaft Draguignan hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet, um die Umstände des Unfalls zu klären. (figaronautisme.meteoconsult.fr)
Was über den Unfall bekannt ist
Die Rettungskräfte versorgten die zwölf Personen an Bord. Nach Angaben des SDIS des Départements Var waren rund vierzig Feuerwehrkräfte und zwei Hubschrauber im Einsatz. Die gemeldeten Verletzungen waren unterschiedlicher Art und betrafen unter anderem Rücken, Rippen und Kopf.
Eine im Bericht von franceinfo zitierte Zeugin gab an, das Boot mit hoher Geschwindigkeit fahren gesehen zu haben, bevor es ohne abzubremsen in Richtung Hafen abbog. Dabei handelt es sich um eine Zeugenaussage und nicht um eine Feststellung zur Ursache der Kollision. Die Ermittler müssen klären, wie das Boot gegen einen Block der Hafenmole prallte.
Ermittlungen im Département Var eingeleitet
Die Staatsanwaltschaft Draguignan hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. In den Tagen nach dem Unfall wurden Analyseergebnisse erwartet, mit denen ein möglicher Alkohol- oder Drogenkonsum überprüft werden sollte. Bislang wurden in den verfügbaren Angaben keine Ergebnisse mitgeteilt.
Der Unfall ereignete sich in Cavalaire-sur-Mer, einer Gemeinde am Golf von Saint-Tropez im Département Var in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Die verfügbaren Informationen weisen nicht auf dauerhafte Auswirkungen auf den Zugang zum Hafen oder den Schiffsverkehr hin. Die genauen Umstände und der weitere Verlauf der Ermittlungen müssen noch geklärt werden.
Quelle: franceinfo- Var
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