France Num: KI und elektronische Rechnungsstellung setzen sich in Kleinstunternehmen und KMU durch
France Num hat sein jährliches Barometer zur digitalen Transformation von Kleinstunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) veröffentlicht. Im Jahr 2026 setzt sich die Nutzung digitaler Technologien in diesen Unternehmen mit der Einführung künstlicher Intelligenz und der Umstellung auf die elektronische Rechnungsstellung zunehmend durch. Cybersicherheit erweist sich als zentrale Herausforderung.
Was Sie wissen sollten
Das am 28. September 2026 veröffentlichte jährliche Barometer von France Num bestätigt die zunehmende Nutzung digitaler Technologien in Kleinstunternehmen und KMU. Laut der Umfrage unter 9 000 Unternehmen nutzen inzwischen 40 % mindestens eine KI-Lösung, das sind 14 Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor.
Das Barometer beleuchtet auch eine wichtige Herausforderung für diese Unternehmen: die Cybersicherheit. Es weist jedoch weder auf einen Produktrückruf noch auf neue Schritte hin, die Verbraucher unternehmen müssen.
Was das Barometer zeigt
Die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz sind vielfältig: 34 % der befragten Unternehmen nutzen sie zur Erzeugung von Text, Sprache oder Bildern, 24 % für Chatbots, Assistenten oder die Informationssuche, 13 % zur Analyse oder Klassifizierung von Aufgaben und 11 % zur Automatisierung von Aufgaben.
Die Reform der elektronischen Rechnungsstellung gehört zu den digitalen Projekten, die im Zeitraum 2026–2027 umgesetzt werden, und wird von 39 % der Unternehmen genannt. Das Barometer stellt diese Zahl als eine von den Unternehmen angegebene Priorität dar und nicht als eine Anweisung an Privatpersonen.
Warum Cybersicherheit eine zentrale Herausforderung ist
Laut dem Barometer befürchten 53 % der Unternehmensleitungen, ihre Daten zu verlieren oder Opfer eines Datendiebstahls durch Hacker zu werden. Zudem geben 39 % der Unternehmen an, im vergangenen Jahr von einem Cybersicherheitsvorfall betroffen gewesen zu sein.
Zu den umgesetzten Schutzmaßnahmen zählen die befragten Unternehmen insbesondere den Einsatz eines Antivirenprogramms (80 %), die externe Datensicherung (67 %) und die Multi-Faktor-Authentifizierung (39 %).
Was Verbraucher daraus mitnehmen sollten
Diese Ergebnisse beschreiben die Praktiken und Sorgen von Kleinstunternehmen und KMU. Sie lassen für sich genommen nicht auf eine konkrete Veränderung der für Verbraucher angebotenen Dienstleistungen schließen. Das Barometer enthält auch keine besondere Empfehlung für Verbraucher.
Das Wichtigste im Überblick
Im Jahr 2026 gewinnt künstliche Intelligenz in Kleinstunternehmen und KMU an Bedeutung, während die elektronische Rechnungsstellung zu ihren digitalen Projekten gehört. Das Barometer unterstreicht zudem, dass sie Cybervorfällen ausgesetzt sind. Es handelt sich um eine Bestandsaufnahme der Unternehmen, nicht um eine neue Verpflichtung für Privatpersonen.
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