Fall Seznec: Familie beantragt erneute Überprüfung der Verurteilung von 1924
Die Familie von Guillaume Seznec hat eine erneute Überprüfung seiner Verurteilung beantragt, die 1924 im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Pierre Quéméneur ausgesprochen wurde. Aus den verfügbaren Informationen gehen weder die Gründe für diesen neuen Vorstoß noch die möglichen weiteren Schritte hervor.
Ein Verschwinden auf der Fahrt nach Paris
Pierre Quéméneur, 46-jähriges Mitglied des Generalrats des Départements Finistère, verschwand am 25. Mai 1923 in der Nähe von Houdan im Département Yvelines. Er war am selben Morgen mit Guillaume Seznec, einem Sägewerksbesitzer aus Morlaix, in einem Cadillac von Rennes aufgebrochen. Den Wagen wollten sie in Paris verkaufen.
Seznec, der zum Zeitpunkt der Geschehnisse 45 Jahre alt war, wurde im folgenden Jahr zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt. Mit ihrem Antrag will seine Familie nun eine erneute Überprüfung dieser Verurteilung erreichen. Die vorliegenden Informationen lassen weder erkennen, welche Argumente dafür angeführt werden, noch ob bereits ein Gericht mit der Sache befasst wurde.
Ein weiterhin umstrittener Fall
Das Verschwinden Quéméneurs und die Verurteilung Seznecs machten diesen Fall zu einem der großen Kriminalfälle des XX. Jahrhunderts in Frankreich. Der neue Antrag wirft erneut die Frage nach Seznecs Schuld auf, ohne jedoch allein schon sicherzustellen, dass die Verurteilung erneut geprüft oder geändert wird.
Der am 30. September 2026 veröffentlichte vorliegende Text enthält keine weiteren Einzelheiten zum Zeitplan oder zu den nächsten Schritten des Vorstoßes der Familie.
Quelle: Ouest France.fr – Nachrichten live, laufend und in Bildern (www.ouest-france.fr)
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