Fußball: Zidane verzichtet auf Bildrechteprämien der Bleus – höhere Boni als Ausgleich
Das angekündigte Festgehalt für Zinédine Zidane als Trainer der französischen Nationalmannschaft soll laut Informationen von L’Équipe bei 300 000 Euro brutto pro Monat liegen. Der Nationaltrainer soll jedoch auf eine Vergütung im Zusammenhang mit den Bildrechten bei Sponsorenauftritten der Bleus verzichtet haben und dafür höhere Prämien bei großen Wettbewerben erhalten. Der französische Fußballverband hat die Einzelheiten seines Vertrags nicht veröffentlicht.
Das Wichtigste im Überblick
Das Zinédine Zidane zugeschriebene Festgehalt wird als identisch mit dem seines Vorgängers Didier Deschamps angegeben: 300 000 Euro brutto monatlich, also 3,6 Millionen Euro brutto über zwölf Monate, ohne Prämien. Diese Berechnung ist keine Schätzung seiner Gesamteinkünfte, die insbesondere von den vertraglich vorgesehenen Boni und den Ergebnissen der Bleus abhängen dürften.
Laut den von L’Équipe veröffentlichten Informationen soll Zidane keine Bildrechteprämien im Zusammenhang mit der Werbung für die Partner der französischen Nationalmannschaft erhalten. Deren Höhe wird auf etwa 44 000 Euro pro Spiel geschätzt. Die genauen Beträge der Turnierboni wurden hingegen nicht mitgeteilt.
Eine Entscheidung im Zusammenhang mit den Bildrechten
Diese Prämien sind an kommerzielle Aktivitäten rund um die Sponsoren der Nationalmannschaft gebunden. Die Entscheidung, darauf zu verzichten, soll mit Zidanes Verpflichtungen gegenüber Marken wie Adidas zusammenhängen, während die französische Nationalmannschaft von Nike ausgestattet wird. Diese Erklärung beruht auf Presseberichten; die Vertragsklauseln wurden von der FFF nicht veröffentlicht.
Die Regelung würde somit die Verteilung zwischen dem festen Anteil und den variablen Einkünften des Nationaltrainers verändern. Sie bedeutet nicht, dass Zidane auf jede zusätzliche Vergütung verzichtet: Laut L’Équipe sollen sich der Verband und er auf höhere Prämien bei den großen internationalen Turnieren geeinigt haben, insbesondere bei der Europameisterschaft und der Weltmeisterschaft. Ohne eine veröffentlichte Prämienstaffel lässt sich nicht beziffern, wie viel er je nach Abschneiden erhalten könnte.
Gesamtvergütung weiterhin unbekannt
Der Sieg der Bleus in Belgien am 28. September 2026 in der Nations League bildet den unmittelbaren Hintergrund dieser Enthüllungen. Termin und Ergebnis dieser Begegnung sind auf der Website der FFF aufgeführt. Doch ein Sieg in einem Spiel allein erlaubt keinen Rückschluss auf die Höhe der Prämien: Diese hängt von den Vertragsklauseln und den Leistungen in den betreffenden Wettbewerben ab.
Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt somit das in der Presse genannte Festgehalt die eindeutigste Zahl. Die Gesamtsumme, die der Nationaltrainer tatsächlich erhält, wird von den Boni und den Modalitäten seines Vertrags abhängen, dessen Einzelheiten nicht öffentlich sind.
Quelle: 20Minutes – Actu Sport
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