Verschwinden von Émile: Die 106 DNA-Proben aus Haut-Vernet ergaben keine Übereinstimmung
In Haut-Vernet, einem Weiler der Gemeinde Le Vernet im Département Alpes-de-Haute-Provence, ergaben die 106 DNA-Proben von Personen, die beim Verschwinden von Émile anwesend waren, keine Übereinstimmung mit den genetischen Spuren auf seiner Kleidung. Dieses am 28. August 2026 bekannt gegebene Ergebnis lässt diese Spur ungeklärt. Seitdem kehrten Gendarmen am 23. September an den Ort zurück, ohne dass der Grund ihres Einsatzes öffentlich erläutert wurde.
Die 106 Proben ermöglichten keine Zuordnung der Spuren
Die im Frühjahr 2026 durchgeführte Aktion betraf Einwohner, Urlauber und weitere Personen, die sich am 8. Juli 2023, dem Tag des Verschwindens des kleinen Jungen, in Haut-Vernet aufgehalten haben könnten. Keines der 106 verglichenen Profile stimmt mit den Spuren auf seiner Kleidung überein, wie franceinfo am 28. August berichtete und andere Medien bestätigten.
Dieses Ergebnis allein lässt weder erkennen, wer diese Spuren hinterlassen hat, noch unter welchen Umständen. Es weist auch auf keinen Verdächtigen hin. Die Ermittlungen betreffen das Verschwinden von Émile und seinen Tod, dessen Umstände weiterhin ungeklärt sind.
Die Großeltern wünschen über ihre Anwältin, dass die Ermittlungen fortgesetzt werden, um die Herkunft der DNA zu klären. Diese Frage ist für die Ermittler wichtig, doch eine mögliche Identifizierung würde für sich genommen nicht ausreichen, um eine Verantwortung für den Tod des Kindes festzustellen.
Gendarmen kehren im September nach Haut-Vernet zurück
Am 23. September begaben sich Gendarmen der Ermittlungseinheit von Marseille erneut in den Weiler und untersuchten zwei Bereiche, darunter einen Pfad in dem Gebiet, in dem mit dem Fall zusammenhängende Gegenstände entdeckt worden waren. Der genaue Grund dieses Einsatzes wurde nicht öffentlich mitgeteilt. Daher lässt sich nicht behaupten, dass es sich um eine neue Spur oder einen unmittelbar mit den DNA-Ergebnissen verbundenen Einsatz handelt. Alpes 1 berichtete am 24. September über diese Anwesenheit.
Diese Informationen betreffen Haut-Vernet und die Gemeinde Le Vernet im Département Alpes-de-Haute-Provence in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie stellen keine Entwicklung dar, die die gesamte Region beträfe, werden aber vor Ort wegen der fortgesetzten Ermittlungen weiterhin verfolgt.
Weitere Schritte noch ungewiss
In seinem Bericht vom 28. August teilte franceinfo mit, dass eine neue Probenentnahmeaktion Touristen betreffen könnte, die sich im Juli 2023 in der Gegend aufgehalten hatten. Diese Möglichkeit wurde von dem Medium berichtet und darf nicht als offiziell bestätigte Entscheidung dargestellt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich anhand der öffentlich verfügbaren Informationen nicht feststellen, ob dieser Schritt eingeleitet wurde oder ob die Einsätze im September damit zusammenhängen.
Laut dem Bericht untersuchen die Ermittler außerdem weiterhin die anonymen Briefe, die an die Gendarmen und die Familie gerichtet wurden. Für die Einwohner der Gegend bleibt die wichtigste bekannte Entwicklung somit das Ausbleiben einer Übereinstimmung unter den 106 getesteten Profilen; die Identität der Person, von der die Spuren stammen, und die Umstände des Todes bleiben unbekannt.
Quelle: franceinfo- Alpes-de-Haute-Provence
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